Presse

Golfen – Ein Selbstversuch
Wie ein blutiger Anfänger zwischen Golfhöhen und Golftiefen herumschlingert
Bericht von FABIAN M. SCHINDLER

Deinste. Golfen, das ist Spazierengehen mit gelegentlichem Bälle weghauen. Ja, ich gebe zu, auch ich habe so gedacht. Doch Golfen, so viel sei vorab verraten, ist ein toller, aber auch anstrengender Sport.

Kollna erklärt die Theorie, Schwungtechniken, stellt Hilfsstangen auf, an denen ich meinen Schwung austesten kann. Was mir zuerst merkwürdig vorkommt, ergibt sogleich einen Sinn. 80 Zentimeter bis zum Loch, erste Putts mit dem Ball: Es läuft erstaunlich gut. Tockplopp! Tock-plopp! „Ruhig bleiben, Probeschwung machen und dann aus den
Schultern heraus wie ein Uhrpendel schlagen“, erklärt Kollna. Und er hat recht. Alles, was er mir erklärt, kann ich umsetzen – aber nicht auf Dauer, denn dieses ewige „In-die-Knie-Gehen“ und „Über-den-Ball-Schauen“ geht ins Kreuz. Ein Aufwärmtraining wäre wohl sinnvoll gewesen, dafür ist es aber zu spät. Also: Zähne zusammenbeißen und weiter.

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